Preisvorschlag abgeben

Um einen Preisvorschlag abgeben zu können müssen Sie im Shop angemeldet sein.

abbrechen
kostenfrei anmelden

Gasmelder, CO-Melder (Kohlenmonoxid)

Kohlenstoffmonoxid bzw. Kohlenmonoxid (CO) ist ein unsichtbares, geruchloses, geschmackloses und für den Menschen extrem giftiges und tödliches Gas. Es entsteht bei der Verbrennung durch Gas, Holz, Benzin, Kohle u.v.m. Kohlenmonoxid kann sich bei unzureichender Sauerstoffzufuhr durch Kaminöfen. Gasthermen, Durchlauferhitzer, Heizungsanlagen im Wohnraum bilden und kann zur tödlichen Gefahr werden. Kohlenmonoxid blockiert die Sauerstoffaufnahme im Blut und führt dadurch innerhalb kürzester Zeit zur Bewusstlosigkeit und Atemlähmung. Nicht selten führt eine Kohlenmonoxidvergiftung in wenigen Minuten zum Tod durch Ersticken! Bereits geringe Mengen Kohlenmonoxid können Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen verursachen. Wie und wo Sie einen CO-Melder installieren und was Sie beachten sollten, erfahren Sie hier unter FAQ zum CO-Melder




CO-Melder COWM 300 | Bild: Abus

Kohlenmonoxid-Melder - kalibriert nach DIN EN 50291-1

Bis auf eine Ausnahme sind alle im Shop angebotenen Kohlenmonoxidwarnmelder nach der DIN 50291-1 geprüft. Diese schreibt vor, wie diese Sicherheitseinrichtungen zu kalibrieren sind. Sie erwerben somit qualitativ hochwertige Warnmelder, die zuverlässig und rechtzeitig Alarm schlagen. Die Lautstärke beträgt ca. 85 Dezibel. Ebenso zeigt das Aufleuchten einer roten LED Alarm an. 

Alle Sicherheitseinrichtungen verfügen über eine manuell zu betätigende Test-Taste. Mit dieser Taste können Sie die akustische und optische Warnung prüfen. Bei einem Fehler blinkt eine gelbe LED auf. Der FlammEx FMG 3255 und der CO-250 F von Protector sind darüber hinaus mit einer Selbsttestfunktion ausgestattet. Ohne Ihr Zutun wird in regelmäßigen Abständen die Alarmbereitschaft automatisch geprüft.  

Die Kohlenmonoxidmelder warnen Sie auch bei einer fast leeren Batterie - Low-Battery-Signal -, denn ohne Batterie oder Strom bleibt der Alarm aus. Sie als Nutzer können akustisch und/oder durch ein optisches Signal via LED-Leuchte auf den Wechsel der Batterie hingewiesen werden.

Gasmelder FMG 3385 für den mobilen Einsatz | Bild: GEV

Gasmelder

Neben den CO-Meldern führen wir ebenso Gasmelder für Flüssiggas (Propan, Butan) sowie Stadtgas oder Erdgas (Methan, Ethan). Diese Sicherheitseinrichtungen finden Sie im Shop von Herstellern wie ELRO, GEV und FlammEx. Die Warnmelder sind in den meisten Fällen an der Wand anzubringen. Eine Ausnahme bildet der Gasmelder FMG 3385 von GEV. Dieser ist für den mobilen Einsatz geeignet.

Rauchmelder

Sie suchen ebenso einen neuen Rauchwarnmelder für Ihr Zuhause oder das Büro? Auch diese finden Sie im Shop unter Rauchmelder / Hitzemelder.

Installation ohne Bohren

Die meisten Melder sind ausschließlich für die Wandmontage geeignet. Den CO-Melder COWM 300 von Abus können Sie aber auch aufstellen, der Gasmelder FMG 3385 lässt sich sogar in die Tasche stecken. In beiden Fällen ersparen Sie sich eine Wandbohrung.

Eine Alternative bietet Ihnen außerdem der magnetische Montagesatz von Bavaria oder GEV. Die Montagepads bestehen aus zwei Elementen, die miteinander magnetisch verbunden sind. Ein Element kleben Sie an die Wand (Gas-/CO-Melder) oder Decke (Rauchmelder), das andere kleben Sie an die Montageplatte Ihres Warnmelders. Die hier angebotenen Pads haben einen Durchmesser von 7 cm und sind somit für die meisten Warnmelder geeignet.

Häufig gestellte Fragen zum CO-Melder

Im Folgenden finden Sie die häufig gestellten Fragen zum CO-Melder und die entsprechenden Antworten.

CO-Melder installieren

Generell sollte pro Etage mindestens ein CO-Melder installiert werden. Im Idealfall bringen Sie in jedem Wohnraum einen CO-Melder an. Ausgenommen sind aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit Küche, Bad, Waschmaschinen- und Trockenraum sowie staubige Räume, zum Beispiel Hobbyraum. Luftfeuchtigkeit und Staub können in der Messzelle zu Fehlalarmen führen. Möchten Sie nur einen CO-Melder anbringen, installieren Sie ihn in Ihrem Schlafzimmer.

Wie funktioniert ein CO-Melder?

Der CO-Melder besteht aus Gehäuse, elektrochemischem Sensor, mindestens einem akustischen sowie ggf. einem optischen Signalüberträger und in den meisten Fällen einem Display. Betrieben wird der Melder über Batterie. Ermittelt der Sensor eine bedrohliche Konzentration, wird ein Alarm ausgelöst. Die Zeit der Alarmauslösung richtet sich nach dem Grad der Konzentration. Bei einem erhöhten, jedoch noch nicht bedrohlichen Grad, wird erst nach gut zwei Stunden ein Signal erzeugt. Bei einer stark bedrohlichen Konzentration schlägt der Alarm sofort aus. Ziel ist es, den Nutzer so zu warnen, dass dieser noch rechtzeitig die Wohnung verlassen bzw. Gegenmaßnahmen (zum Beispiel das Fenster öffnen) ergreifen kann.

Wo sollte ein CO-Melder installiert werden?

Damit Sie den CO-Melder immer vor sich haben, empfiehlt sich eine Anbringung in Augenhöhe eines Erwachsenen.

Wichtiger als die Höhe ist der Installationsort. Bedenken Sie dabei, dass die empfindlichen Detektoren von keinem Gegenstand verdeckt und nach Möglichkeit keinem Schmutz oder Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden sollten. Für einen CO-Melder für das Badezimmer oder für die Küche ist daher der Raum (wie zum Beispiel ein Flur) vor Küche oder Bad empfehlenswert. Für das Schlafzimmer empfiehlt sich dagegen eine direkte Installation. Achten Sie auch darauf, dass die Melder mit einem gewissen Abstand (etwa 2 m) von jeder Koch- oder Heizquelle entfernt angebracht werden, um keine unnötigen Funktionsstörungen zu bewirken.

Welche Eigenschaften sollte der CO-Melder mitbringen?

Legen Sie Wert auf Qualität, ist es ratsam, einen Detektor zu erwerben, der nach der DIN EN 50291-1 gefertigt wurde und im besten Falle das CE- und TÜV-Siegel trägt. Neben der Batterie-Entleerungs-Warnung (Low Battery Alert) sollte ebenso ein Test möglich sein, damit Sie erkennen, ob das Gerät funktioniert. Es empfiehlt sich außerdem ein CO-Melder mit Display, um die CO-Konzentration ablesen zu können.

Wann sollte der Melder gewechselt werden?

Die CO-Melder sind im Schnitt etwa 5 bis 7 Jahre voll funktionsfähig. Anschließend sollten Sie die alten durch neue CO-Melder ersetzen. Die sensiblen Messzellen werden nach dieser Zeit zu ungenau, um noch als zuverlässig gelten zu können. In manchen Geräten haben Sie eingebaute Batterien, deren Laufzeit der Lebensdauer für den CO-Melder entspricht. So werden Sie an der Versuchung gehindert, das Gerät über seine Zeit zu nutzen. In anderen Modellen befindet sich ein Batteriefach, das Sie zum Wechseln der Batterie auch öffnen können.

Wie muss der Warnmelder befestigt werden?

Die meisten Hersteller fertigen Melder an, die ausschließlich für eine Montage mit Schrauben gedacht sind. Um die Herstellergarantie nutzen zu können, müssen Sie daher eine Wand- oder Deckenbohrung einplanen. Details dazu finden Sie in der Betriebsanweisung des Melders. Alternativ besteht die Möglichkeit, sogenannte Magnetpads zu verwenden. Näheres finden Sie im Abschnitt "Installation ohne Bohren".