Kaminofen - stilvolle Wärmequelle für Ihr Zuhause

Sie suchen eine moderne Wärmequelle mit Design Komfort und Effizienz? Dann ist die Antwort: ein Kaminofen! Auf dieser Seite unter den Produkten erfahren Sie alles über seine Arten und seine Leistung. Sie möchten wissen, wie Sie diesen Ofen optimal aufstellen? Klicken Sie auf Kaminofen aufstellen. Sie sind sich unsicher, wie viel Kilowatt Sie benötigen? Dann bringt diese Tabelle Sie weiter. Haben Sie sich bereits gründlich über Ihren neuen Kaminofen informiert und Sie interessieren sich für die Auswahl, werden Sie mit einem Klick auf die Rubrik: Kaminofen fündig.

Unsere Auswahl an Kaminöfen für Sie





Kaminofen: Vorteile von Ofen und Kamin vereint

Wie oben bereits erwähnt, hat ein Kaminofen Eigenschaften von Kaminen und Öfen. Der markanteste Unterschied zwischen Kamin und Ofen liegt daran, dass ein Kamin in ein Mauerwerk eingearbeitet wird, während ein Ofen freistehend sich im Raum befindet, nur verbunden durch den Schornstein. Ein weiteres Merkmal für einen Kamin ist die fehlende Brennraumtür, auch Feuerraumtür genannt. Ein Ofen hat hingegen schon immer eine Brennraumtür besessen.
Im Ofen kann Holz verbrannt werden, jedoch ist Kohle, wie Steinkohle oder Braunkohle, üblicher. Holz und Holzpellets sind dagegen typische Brennmaterialien für den Kamin.
Bildcollage Kamin-Ofen und Kaminofen


Ein weiterer Unterschied liegt in der Bauweise. Während ein Kamin zumeist aus Stein besteht, ist ein Ofen von oben bis unten in Metall gehüllt. Steine können ihn zieren, dann handelt es sich jedoch eher um Wärmespeichersteine.
Design und Verwendungszweck ergeben sich hinsichtlich stilistischer Merkmale. So wird ein Ofen noch immer als eine einfache Wärmequelle gesehen, die man nicht unbedingt als Blickfang ins Zimmer stellt. Ein Kamin ist dagegen ein Ort, der durch seine Anwesenheit bereits eine Behaglichkeit ausstrahlt.

Ein Kaminofen ist letztendlich ein aus Metall bestehender Ofen im Design eines Kamins mit Brennraumtür. Sein Standard-Brennmaterial besteht aus Holz. Die Brennraumtür ist in der Regel eine Glasscheibe, sodass Ihnen auch das vertraute Zuschauen des knisternden Feuers, das Sie von einem Kamin kennen, nicht verwehrt wird.

Kaminofen wird im Übrigen auch Schwedenofen genannt. Der Begriff samt Gerät stammt aus Skandinavien.

Welcher Kaminofen soll es sein?

Grob gesprochen, können die Schwedenöfen in Dauerbrand- oder Zeitbrand-Öfen eingeteilt werden. Diese und weitere Einteilungen lernen Sie im Folgenden näher kennen.

Zeitbrand und Dauerbrand: nachlegen oder durchbrennen?


Kaminöfen, Kamine und andere Öfen sind eingeteilt in Zeit- oder Dauerbrand. Der Unterschied liegt in der Dauer des zu verbrennenden Materials.
Ein Zeitbrand-Kaminofen brennt auf Zeit. Nach einer gewissen Zeit müssen Sie den Ofen daher mit neuem Brennmaterial befüllen Kaminöfen sind typische Zeitbrand-Öfen.

Den Dauerbrand-Kaminofen heizen Sie nur einmal mit genügend Brennmaterial an und müssen nicht mehr nachlegen, obgleich Sie ebenso neues Brennholz hinzugeben könnten. Diesen Typ Kaminofen finden Sie in den edingershops gesondert unter Dauerbrandofen.

Bewährter Standard

Ein Standardkaminofen sorgt für Wärme in den eigenen vier Wänden. Er besteht aus einem Metallkörper, zumeist aus rostfreiem Edelstahl. Er kann mit Speckstein, Naturstein oder anderen Verkleidungen versehen werden. Beim Speckstein tritt ein Wärmespeichereffekt ein. Der Feuerraum eines Kaminofens ist mit Vermiculite-Platten oder Schamottsteinen ausgestattet. Während Vermiculite durch seine isolierende Wirkung den Brennvorgang sehr schnell vorantreibt, bleibt Ihnen bei einer Schamottausstattung durch die Fähigkeit, Wärme zu speichern, auch nach dem letzten Verglühen der Holzkohle Restwärme übrig.

Wasserführend: Unterstützung für Ihre Heizung

Ein wasserführender Kaminofen hat all die Eigenschaften eines Standard-Kaminofens. Zusätzlich jedoch wird dieser an das Heizungssystem angeschlossen, sodass ein bestimmter Anteil der produzierten Wärme in das Rohrsystem übertragen wird. Diese Variante eines Kaminofens besitzt Wassertaschen oder -register, die mit Wasser gefüllt sind.
Darstellung eines wasserführenden Kamninofens


Die Flüssigkeit wird mit Hilfe der entstehenden Ofenhitze erwärmt und anschließend durch einen Zulauf in das Heizungssystem übergeleitet. Mit einem wasserführenden Kaminofen können Sie Ihrer Heizung Unterstützung zukommen lassen und dadurch Heizkosten sparen. Mehr über die Funktion, Bauweise und Montage eines solchen Kaminofens finden Sie auf dieser Seite.

Raumluftunabhängig

Haben Sie auf Dauer nicht genug Luft für sich und den Kaminofen, sollten Sie ein raumluftunabhängiges Modell wählen. Bei diesem Typ wird ein externes Lüftungsrohr zwischen Schornstein und Ofen montiert. Der Ofen bekommt Sauerstoff, die er für den Brennvorgang braucht, von außen. Die Luft des zu beheizenden Raumes wird nicht mehr verwendet. Mehr Luft für Sie! Empfohlen werden raumluftunabhängige Wärmequellen in Niedrigenergie- und Passivhäusern, in Gebäuden also, die über eine gute Dämmung verfügen und in der erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Voraussetzung für die Nutzung ist die Typenprüfung durch das Deutsche Institut für Bautechnik, kurz DIBt. Jedes dieser Modelle hat eine Zulassungsnummer. Sie steht im Produktblatt und in der Bedienungsanleitung. Zugelassene Kamin- und Pelletöfen bei edingershops.de finden Sie unter Kaminofen DIBt.

Warmluftofen

Warmluftofen Bruno mini Eine besondere Form eines Kaminofens ist der Warmluftofen. Sie erkennen ihn leicht an der runden Bauform, die durch gebogene Stahlrohre gestützt wird. Für schnelle Wärme ist dieser Typ konzipiert worden. In sehr kurzer Zeit wird es gemütlich warm in der guten Stube. Die Wärme wird über die Seitenwände in die Luft abgegeben. Geeignet ist er nicht nur fürs Haus. In einer Skihütte oder im Gartenhäuschen kommt der runde Kaminofen ebenfalls gut an. Diese optisch auffälligen Geräte finden Sie in den edingershops unter Warmluftofen.

Kaminofen mit Wärmespeichersteinen

Kaminofen mit Speckstein: Justus Usedom groß Achten Sie auf Modellnamen mit dem Begriff "Eco" oder "Plus" bzw. "Wärme Plus". Diese Wörter lassen zumeist auf Schwedenöfen mit Wärmespeichersteinen schließen. Die Öfen sind mit diesen Steinen innen oder außen ausgestattet bzw. ist es möglich, sie nachzurüsten. Wärmespeichersteine können sowohl als Außen- als auch als Feuerraumauskleidung dienen. Typische Sorten sind Speckstein, Granit und andere Natursteine, die in der Lage sind, über längere Zeit Wärme zu speichern und nach und nach abzugeben. Die in hiesigen Kaminöfen oft genug verwendeten Schamottsteine können zwar auch Wärme speichern. Jedoch zählt man sie in der Regel nicht zu den Wärmespeichersteinen, da solche Materialien eine wesentlich höhere Effizienz besitzen.
Sie sind bereits überzeugt und wollen sich konkret über Kaminöfen mit Wärmespeichersteinen erkundigen? Dann besuchen Sie unsere Kategorie und lassen sich weiter inspirieren.

Kaminofen mit Kochplatte

Kaminofen mit Kochplatte: Justus Falun Bei einigen der heißen Schwedenöfen können Sie Ihren Eintopf darauf zubereiten, dann ist der Ofen für Kochplatten vorgesehen, oder noch viel besser: Er ist bereits mit einer Kochplatte ausgestattet.
Viele vom Typ Warmluftofen gehören zu der Sorte, aber auch unter traditionellen sowie modernen Kaminöfen finden Sie solche mit Kochfunktion.

Kaminofen mit Backfach

Kaminofen mit Backfach: La Nordica Tee aufbrühen und eine heiße Suppe reichen Ihnen nicht? Sie hätten lieber frisch gebackene Brötchen und Plätzchen aus Ihrem Kaminofen?
Auch diese Funktion ist bei einigen Modellen integriert. Statt einer Kochplatte befindet sich über der Brennkammer ein Backfach. Im Gegensatz zur offenen Kochstelle ist das Fach mit einer Glasscheibe versehen. So bleibt die überschüssige Wärme dort, wo sie hingehört rund um Ihre Backwaren.
Ihnen steht der Sinn nach frischen Plätzchen? Kaminofen mit Backfach finden Sie hier.




Guss statt Stahl?

Kaminofen aus Guss: Globe Fire comet groß Besonders robust und unerschütterlich ist ein Kaminofen aus Guss. Die in Skandinavien erstmals hergestellten Typen waren aus Gusseisen. Heute wird für einen Gussofen Gusseisen und Stahl verwendet. Gusseisen kann mehr Wärme speichern als ein Kaminofen aus Stahl oder Edelstahl. Das Metall ist robust genug, sodass es sich auch bei sehr starker Hitze nicht verzieht.
Ähnlich einem Grundofen wird das Brennmaterial auf dem Grund verbrannt. In einem Ofen aus Gusseisen gibt es selten ein Aschefach. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades verbleibt wenig Asche auf dem Boden. Sie müssen den Ofen daher seltener auskehren.

Wenn Sie sich dazu entscheiden möchten, einen Kaminofen aus Gusseisen zu erwerben, bedenken Sie unbedingt das Gewicht. Im Zweifelsfall befragen Sie einen Fachmann, wie viel Ihr Boden zuhause auf Dauer auszuhalten hätte. Das Gewicht kann mitunter über 200 kg betragen. Die Kaminöfen bestehen selten in Gänze aus Gusseisen. Vielmehr sind es die Brennraumtüren und ähnliche Teile, die daraus hergestellt werden.

Funktion und Design: Darf es etwas Außergewöhnliches sein?

Neben der Leistung der vielseitigen Wärmequellen ist für die gute Stube auch die Optik entscheidend. Schließlich handelt es sich bei einem Kaminofen um ein Gerät, das aufgrund seiner Größe und Bauweise Blicke auf sich ziehen wird.

Wird Ihr Kaminofen für eine gemütliche, feurige Ecke sorgen oder soll er lieber im Blickfeld stehen? Wünschen Sie einen Rundumblick auf das lodernde Feuer hinter großen verglasten Scheiben oder soll sich die Blickrichtung sogar verändern können? Es gibt viele Bauweisen, die Eindruck bei Ihnen und Ihren Besuchern hinterlassen können. Lassen Sie sich im Folgenden inspirieren.

Eckkaminofen

Möchten Sie Ihren Ofen nicht mitten im Raum aufstellen, können Sie sich ebenso für einen Eckkaminofen entscheiden. Er hat keine viereckige, sondern eine eher drei- bis mehreckige Form, sodass Sie ihn bequem zwischen zwei aufeinandertreffenden Wänden Ihres Wohnraumes platzieren können.
Kamin für die Ecke: La Nordica

Wenn Sie sich nun für die Eck-Aufstellung entschieden haben, finden Sie in unserer Rubrik: Eckkaminofen die passenden Modelle. Ansonsten stöbern Sie bitte weiter.

Panorama-Kaminofen

Panorama Kaminofen: Oranier Sind Sie nicht nur ein Liebhaber gemütlicher Wärme, sondern auch von einem prasselnden Lagerfeuer, dann empfiehlt sich ein Panorama-Kaminofen. Das Besondere an diesem Typ ist die Drei-Scheiben-Bauweise. Sie erlaubt Ihnen den Blick auf das Feuer nicht nur von vorn, sondern auch von den Seiten. Zumeist geben sich die Hersteller alle Mühe, die verglasten Sichtfenster so groß wie möglich zu fertigen, sodass angenehme Lagerfeuerstimmung in Ihr Wohnzimmer Einzug hält.
Finden Sie Ihren Panorama-Kaminofen in unserer Kategorie.

Drehbarer Kaminofen

Möchten Sie Ihren Kaminofen von allen Seiten betrachten und zu einem echten Blickfang ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen? Dann schauen Sie sich die drehbaren Exemplare an. Ein drehbarer Schwedenofen befindet sich auf einem beweglichen Sockel. Bei anderen Modellen wird der Schwedenofen in ein drehbares Gehäuse montiert, das wiederum auf einem feststehenden Sockel angebracht wird. Zumeist ist dieser Typ eines Kaminofens rundlicher Natur. Doch es gibt auch Ausnahmen, wie Ihnen das untenstehende Bild zeigt.

Neben dem ungewöhnlichen Design hat der drehbare Kaminofen einen besonderen Vorteil: Indem Sie ihn in jede Richtung drehen können, bestimmen Sie die Richtung der Strahlungswärme, die von der Frontscheibe abstrahlt. Außerdem können Sie den Ofen immer genauso drehen, dass Sie das flackende Feuer im Blickfeld haben.
Drehbarer Kaminofen - immer die Feuerstelle im Blick


Sonstiges

Generell lassen sich die einzelnen Kaminöfen darüber hinaus in ihre Brennmaterialien unterteilen. Holz und Holzkohle vertragen sie alle. Doch ob Ihr Ofen ebenso für Kohle, Briketts oder Pellets zugelassen ist, sehen Sie in der Bedienungsanleitung. Das Zubehör für Ihren neuen Kaminofen wird ebenso unterteilt. Es gibt Zubehör für ext. Verbrennungsluft, für die Reinigung und Pflege und für die alltägliche Nutzung.
Sind Sie sich noch nicht sicher, welcher Kaminofen für Sie der richtige ist? Dann finden Sie nachfolgend Informationen, die Ihnen sicher weiterhelfen:

Wie viel KW brauchen Sie?

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist die nach der Funktion. Wie viele Quadratmeter soll der Kaminofen beheizen? Die nächste Frage ist die der Dauer. Werden Sie den Kaminofen häufig oder nur einmal in der Woche beheizen?
Rechnen Sie mit 1 qm pro 0,1 KW. Bei 70 qm benötigen Sie einen Kaminofen mit etwa 7 KW.

Achten Sie dabei auch auf die Isolierung. Je besser die Wände isoliert sind, umso weniger müssen Sie heizen. Bei sehr schlechter Isolation müssen Sie wahrscheinlich das obere Ende des Leistungsbereiches erreichen.
Noch ein Wort zur Erklärung: In den Unterlagen ist von Nennwärmeleistung und der Leistung die Rede. Interessieren sollte Sie dabei jedoch nur die letztgenannte Angabe. Die Nennwärmeleistung entsteht während der Prüfung des Kaminofens auf Wärmeleistung und anderer Faktoren. Sie ist also eine dokumentierte Momentaufnahme während der Überprüfung und gibt in etwa den Mittelwert des Gerätes an. Für Sie selbst ist jedoch ist die Leistung entscheidend. Diese besagt, wie viel KW Ihr Kaminofen mit wenig Befeuerung und wie viel mit starker Befeuerung schafft. Die Angaben finden Sie in der Bedienungsanleitung. Der Varde Samsø hat zum Beispiel eine Leistung von 3 bis 7 KW. Die Nennwärmeleistung beträgt 5 KW.

Raum in qm |
Leistung (in kW) |
benötigte
Raumluft
in       
m³      
pro x   
Stunde |
Kaminofen ansehen


1 h 2 h 3 h 4 h 5 h 6 h
50 5 20 40 60 80 100 120 4 bis 5 kW
60 6 24 48 72 96 120 144 6 kW
70 7 28 56 84 112 140 168 7 kW
80 8 32 64 96 128 160 192 8 kW
90 9 36 72 108 144 180 216 9 kW
100 10 40 80 120 160 200 240 10 kW
110 11 44 88 132 176 220 264 11 kW
120 12 48 96 144 192 240 188 12 kW bis 30 kW
130 13 52 104 156 208 260 312 12 kW bis 30 kW
140 14 56 112 168 220 280 336 12 kW bis 30 kW
150 15 60 120 180 240 300 360 12 kW bis 30 kW



Hinweis: Achten Sie bei der Auswahl des Kaminofens nicht nur auf die Leistung, sondern auch darauf, dass Sie dem Raum genug Sauerstoff lassen. Bedenken Sie, dass eine Verbrennung der Umgebungsluft immer Sauerstoff entziehen wird. Sorgen Sie daher für genügend Raumluft, indem Sie zum Beispiel die Aufstellfläche des Kaminofens mit der Größe Ihres Raumes vergleichen. Je kleiner die Aufstellfläche, umso mehr Raum(-luft) bleibt Ihnen.

Eine Faustregel besagt, dass Sie pro KW etwa 4 m³ sauerstoffreiche Luft innerhalb des Raumes benötigen. Bei einem Kaminofen mit 7 KW, der etwa 4 Stunden in Betrieb ist, wären das 112 m³ sauerstoffreiche Umgebungsluft. Bei einem Wohnraum mit nur einer Tür und keinem oder nur einem schmalen Fenster wäre ein raumluftunabhängiger Kaminofen empfehlenswert.

Marken und Hersteller von Kaminöfen

Edingershops hat Kaminöfen von vielen Herstellern im Sortiment.

kleines Fireplace Logo Vom Hersteller Fireplace sind etwa 65 Kaminöfen bei edingershops erhältlich, darunter auch der wasserführende Kaminofen Seneca.

kleines Haas und Sohn Logo Von Haas & Sohn sind über 40 Kaminöfen im Repertoire. Wasserführende Kaminöfen hat Haas & Sohn ebenfalls, zwei davon sind in den Shops zu erwerben.
kleines Hark Kamine Logo
Hark gehört zu den bekannteren Marken. Rund 130 Stück füllen die virtuellen Regale von edingershops. Mehr als 10 sind wasserführend.

kleines Justus Logo Rund 60 Standard-Kaminöfen gibt es in den Shops von Hersteller Justus. Gleich 12 Heizsysteme, bestehend aus wasserführendem Kaminofen und Speicher, gehören zusätzlich zum Angebot.

kleines Oranier Logo Von Oranier Heiztechnik hat der Ofen-Shop gut 100 Kaminöfen zu bieten. Davon sind 20 wasserführend. Das heißt, jeder fünfte Oranier Kaminofen hat wasserführende Funktion.

Auch Wamsler mit rund 30 Kaminöfen und

kleines Thorma Logo Thorma mit etwa 80 dieser Gerätschaften sind vertreten. Dazu kommen weitere Hersteller der Branche.

Kaminofen günstig

Achten Sie bei Ihrer Produktwahl auf das %-Zeichen. Das Symbol finden Sie auf der rechten oberen Ecke des jeweiligen Angebots. Eine rote Ecke unter dem Zeichen macht zusätzlich darauf aufmerksam. Hier können Sie sparen! Die preisgesenkten Produkte des jeweiligen Herstellers stehen vor allen anderen.

Screenshot unserer Preissekungen


Regelungen beachten

Seit der 1. BImSchV wurden die Regelungen für den Betrieb einer Einzelraumfeuerstätte, zu der der Kaminofen zählt, verschärft oder neu definiert. Diese Verordnungen befinden sich im Bundesimmissionsschutzgesetz (kurz BImSchG). Ausgeschrieben nennt sich BImSchV Bundesimmissionsschutzverordnung. Seit 2015 gilt eine verschärfte 2. BImSchV.
BImSchV auf einem Blick
Die Verordnungen legen die Schadstoffwerte fest, die ein Kaminofen maximal ausstoßen darf. Die Emissionsgrenzen, die hier festgeschrieben worden sind, gelten für
  • Kohlenmonoxid (CO)
  • Staubentwicklung
Ebenfalls wird der Wirkungsgrad festgelegt, den der Kaminofen mindestens erreichen muss. Laut der BimSchV muss ein Kaminofen einen Wirkungsgrad von etwa 70 bis 75 Prozent einhalten. Die meisten erreichen den Wirkungsgrad 78 oder mehr. Weiteres über die BImschV erfahren Sie unter BImSchV - Infos & Tipps und Vergleich 1. BImSchV und 2. BImSchV. Sie müssen sich nicht alle Regelungen merken. Es empfiehlt sich jedoch, mindestens von der Verordnung gehört zu haben. Prüfen Sie daher vor dem Erwerb, ob der Kaminofen Ihrer Wahl im Rahmen der BImSchV zugelassen ist. Modelle, die seit der 1. Verordnung (März 2010) hergestellt worden sind, erfüllen die erste Stufe, die Einhaltung der 1. BImschV. Haben diese Modelle die erste Stufe erfüllt, genießen sie unabhängig vom Inkrafttreten der zweiten Stufe (Januar 2015) lebenslangen Bestandsschutz.

Kaminofen aufstellen

Ihr Kaminofen steht in Ihrem Wohnraum und ist bereit zum Anschließen. Sie haben sich zuvor gründlich über Raumgröße und Leistung informiert? Dann sollte das Anschließen keine Schwierigkeiten bereiten.

Unbrennbare Unterlage

Feuerfeste Unterlage schützt den Boden Legen Sie für Ihren Kaminofen eine unbrennbare Unterlage bereit. Es ist wichtig, dass Ihr Ofen nicht direkt auf dem Teppich, Linoleum, PVC oder auf Holz- bzw. holzähnlichen Belägen steht. Für die Unterlage können Sie Glas, Fliesen oder Naturstein wie zum Beispiel Granit oder Marmor verwenden. Die Unterlage sollte nach vorn mindestens 50 cm und zu den Seiten mindestens 30 cm vom Kaminofen abstehen.

Abstand zur Wand

Beim Anschließen des Ofenrohrs, die Verbindung zwischen Kaminofen und Schornstein, achten Sie auf einen Mindestabstand von 20 cm bis zur Wand. Sollten Sie einen Eckkamin gewählt haben, beachten Sie diese Regelung für alle Wände, an die der Kaminofen angrenzt. Das Ofenrohr hat einen Abstand von mindestens 20 cm zu nicht-brennbaren Decken und mindestens 45 cm zu brennbaren Decken einzuhalten.

Abstand zur Feuerraumtür

Scheitholzablage von Wamsler Die Hitzeentwicklung ist im Bereich der Feuerraum- bzw. Brennraumtür am stärksten. Aus diesem Grunde sollten sich in dem Umfeld im Mindestabstand von 80 cm keine brennbaren Materialien befinden. Dazu zählen das Scheitholz, aber auch Möbel, Holzverzierungen oder hölzerne Bilderrahmen. Beim Scheitholz müssen Sie sich jedoch keine Gedanken machen, wenn Sie einen Ofen mit Scheitholzablage erwerben. Diese liegt unter dem Brennraum, isoliert in einem unteren Fach mit dem feuerfesten Metall, aus dem der Kaminofen besteht. Das Fach kann eine Klappe besitzen, oder Sie haben freie Sicht darauf.

Kaminofen anschließen

Verwenden Sie für den Anschluss an den Schornstein, wenn möglich, einen eigenen Zug. Weitere Öfen sollten über diesen Zug nicht betrieben werden, da ansonsten die Abgas- und Schadstoffmenge in einen kritischen Bereich fallen könnte. Am leichtesten ist es, den Kaminofen an einen bereits vorhandenen Schornsteinzug zu montieren, sprich: Sie tauschen Ihren alten Ofen gegen einen Kaminofen aus. Prüfen Sie das Loch für das Ofenrohr, die Schornsteinöffnung, indem Sie die Maße des Wandfutters, auch Wandmuffe genannt, berücksichtigen. Sie finden sie in der Bedienungsanleitung. Stimmt die Größe des Loches mit Ihrem Kaminofenrohr bzw. denen des Wandfutters überein, können Sie das eine Rohr gegen das andere austauschen. Ist das Rohr zu klein für das Loch, können Sie sich mit einer Ofenrohr-Reduzierung behelfen. Ist die Wandfuttergröße zu groß für das Loch, versuchen Sie es mit einer Ofenrohrerweiterung. Diese finden Sie ebenfalls unter Ofenrohr-Reduzierung.
Ofenrohr Reduzierung und Erweiterung
Möchten Sie einen neuen Schornsteinzug anlegen, müssen Sie bohren.

Lassen Sie sich vom Schornsteinfeger beraten, ob und wo ein weiterer Schornsteinzug möglich ist! Als Mieter einer Wohnung müssen Sie zuvor die Genehmigung Ihres Vermieters einholen! Nehmen Sie das Wandfutter und ziehen Sie dicht um das Wandfutter herum einen Kreis. Dies ist Ihre Markierung für die Bohrung. Für einen sauberen Durchbruch empfiehlt sich eine Kernbohrung. Wenn Sie technisch nicht in der Lage sind, eine saubere Kernbohrung durchzuführen, überlassen Sie diese Arbeit einem Profi! Setzen Sie das Wandfutter ein und festigen Sie es mit einem Mörtel. Verwenden Sie feuerfesten Mörtel. Warten Sie etwa einen Tag, damit Mörtel, Wand und Wandfutter eine untrennbare Verbindung eingegangen sind. Schieben Sie Ihren neuen Kaminofen mit Ofenrohr an den Schornsteinzug und führen Sie das Rohr in das Wandfutter ein.

So wird das Rohr bei einem Eckkamin montiert


Tipp: Viele Besitzer von Kaminöfen haben den Schornsteinzug in der Decke. Das Ofenrohr wird bei dieser Version nicht zwischen Rückwand des Ofens und dem Schornstein in der Wand platziert (auch rückwändig genannt) sondern verläuft gerade zur Decke. Es gibt Kaminöfen, bei denen der Rohrausgang nicht an der Rückwand, sondern auf dem Gerät angebracht wird. Diese eignen sich hervorragend für die Rohranbringung an der Decke. Bei den meisten Eckkaminen beispielsweise ist dies der Fall.

Haben Sie an diesem Gedanken Gefallen, fragen Sie Ihren Schornsteinfeger, ob und wo diese Methode auch bei Ihnen möglich ist.

Nun sollten Sie die passende Kategorie für Ihren zukünftigen Kaminofen besuchen oder uns eine Nachricht mit weiteren Fragen senden.