Falsche Brennstoffe - Auswirkung auf die Abgasnormen



Sollten Sie versucht sein, für Ihre Feuerungsanlage falsche Brennstoffe zu verwenden, hat das nicht nur negative Auswirkungen auf die Abgasnormen und damit auf die Umwelt, sondern kann sich darüber hinaus auch auf die Lebensdauer unserer hochwertigen Produkte auswirken, die Sie unter www.ofen.edingershops.de finden!

Die 1. BImSchV für kleine und mittlere Feueranlagen, und was Sie beachten müssen

Die gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Brennstoffe nach der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) beziehen sich auf die Regelung des zulässigen Schadstoffausstoßes von so genannten "Feuerungsanlagen". So darf dieser die fest gelegten Emissionsgrenzwerte für Kohlenstoffmonoxid (CO) und Staub nicht überschreiten. Das erklärte Ziel der Politik mit der Einführung dieser Verordnung vom 22. März 2010 war es, saubere Luft sowie effiziente Kessel zu fördern. Was bedeutet jedoch diese Verordnung nun konkret für Sie?

Generell gilt, dass ab diesem Zeitpunkt angebotene Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe, wie beispielsweise Kachelöfen und Kaminöfen sowie Pelletkessel, weniger Staub und Kohlemonoxid in die Luft "pusten" dürfen. Dabei hat der Gesetzgeber für diese Umsetzung strengerer Emissionsanforderungen zwei Stufen vorgesehen: Die erste Stufe, auf der wir uns derzeit befinden, galt ab dem 22. März 2010. Sie ist in großen Teilen auf den aktuellen Stand der Technik abgestimmt. Das Inkrafttreten der zweiten Stufe ist für den 1. Januar 2015 geplant und soll die jetzigen gesetzlichen Anforderungen an schädliche Ausstöße noch einmal verschärfen.

Der Paragraph 4 der 1. BImSchV legt fest, dass für Feuerungsanlagen, die mit festen Brennstoffen betrieben werden, nur solche Produkte eingesetzt werden dürfen, die nach den Herstellerangaben auch geeignet sind. So müssen zum Beispiel in Kaminöfen eingesetzte Briketts aus Holz die Anforderungen erfüllen, die in § 3 Abs. 1 Nr. 5a genannt werden.

Welche Brennstoffe Sie auf keinen Fall verwenden sollten!

Um es deutlich zu sagen: Paraffin- Scheit, Papier-, Rinder- und Laubbriketts und ähnliches Brennmaterial sind keine zulässigen Brennstoffe, die für den Einsatz in Einzelraumfeueranlagen für feste Brennstoffe geeignet sind!

Sollten Sie diese dennoch nutzen, steigen die Emissionswerte, was unter anderem zu erhöhten Nachbarschaftsbeschwerden führen kann. Neben dem daraus resultierender Rückgang des Absatzes der Heizgerätebranche sowie der Baumärkte, hat diese Steigerung der Emissionswerte vor allem auch signifikante Auswirkungen auf die Abgasnormen. So werden die Normen der Städteanforderungen, die DINplus Richtwerte und natürlich auch die verschiedenen vorgegebenen Stufen der Bundesimmissionsschutzverordnung durch die Nutzung unzulässiger Brennstoffe völlig verfälscht.

Beispielsweise gelten seitens des Gesetzgebers, auf Grund besonderer geographischer Gegebenheiten mancher Wohnorte, dies betrifft vor allem Ballungsräume und Talkessel, hohe Anforderungen an die Abgaswerte von Feuerstellen, da die Grenzwerte hier besonders streng sind. Dies betrifft vor allem den CO- Gehalt sowie den der staubförmigen Emissionen bei der Nennwärmeleistung der jeweiligen Feuerstellen. Zur Sicherung der Vorgaben von Pellets gibt es darüber hinaus zwei Zertifikate in Deutschland, die Ihnen beim Kauf die Orientierung ermöglichen, nämlich die ENplus sowie die DINplus. Diese geben Ihnen Aufschluss darüber, ob dieser Brennstoff die gültigen Qualitätsmerkmale auch wirklich erfüllt. All diese Regelungen gilt es zur Wahrung der Normen peinlich genau einzuhalten!

Wenn Sie also diese in der BImSchV vorgeschriebenen Regeln hinsichtlich der Nutzung der Brennstoffe missachten, hebeln Sie damit sämtliche Emissions- Anforderungen aus und tragen so zu der oben schon angesprochenen Verfälschung aller Normen bei! Daher handelt es sich bei der Verwendung nicht zulässiger Brennstoffe keinesfalls um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine grobe Schädigung und Unterwanderung der gesetzlich vorgeschriebenen - teils auch europaweit gültigen - Normen. So ist die Beachtung und Einhaltung der Verwendung ausschließlich zulässiger Brennstoffe eine Handlung von großer Tragweite, die Ausdruck Ihrer weitreichenden Verantwortung für Nachhaltigkeit und Umwelt ist!

Beachten Sie bitte auch, dass Feuerstätten, die für bestimmte Brennstoffe seitens des Herstellers NICHT zugelassen sind, dies nicht ohne Grund geschieht. Denn sollten Sie dennoch anderes Brennmaterial einsetzen, können Schäden an diesen Feuerungsanlagen, neben erhöhter Luftverschmutzung und damit dem Verstoß gegen die Regelungen der BImSchV, die Folgen sein. Wenn Sie also unzulässige Brennstoffe verwenden, schaden Sie nicht nur der Umwelt, sondern Ihren Nachbarn sowie dem Image der gesamten Branche, die mit der Herstellung und dem Vertrieb von Einzelraumfeuerungsanlagen befasst ist. Daher empfehlen wir Ihnen dringend, ausschließlich solche Brennstoffe zu verwenden, die seitens des Herstellers zugelassen sind.

Bei den exzellenten Kaminöfen von edingershops, die wir Ihnen unter www.ofen.edingershops.de präsentieren, sind Sie sowohl in Bezug auf unsere hochwertigen Erzeugnisse, als auch hinsichtlich der zugelassenen Brennstoffe immer auf der sicheren Seite!

Stets bemüht, Ihnen alle nötigen Informationen in vollem Umfang und auf dem aktuellen - auch gesetzlichen - Stand zukommen zu lassen, brauchen Sie bei dem einzelnen Ofen, für den Sie sich besonders interessieren, lediglich auf den Button "Wichtige Hinweise" zu klicken. Hier finden Sie eine kompakte Zusammenfassung über die Folgen der Neuregelung des Bundesimmissionsschutzgesetzes für kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Auf diese Weise unterstützt edingershops Sie tatkräftig bei der korrekten Umsetzung des Gesetzes und sorgt auf transparente, informative Weise dafür, dass Sie Ihren gewählten Kaminofen stets mit dem richtigen, gesetzlich erlaubten Brennstoff versorgen: Irrtum ausgeschlossen!

Welche sind jetzt aber konkret die zulässigen Brennstoffe, die Sie einsetzen dürfen?

Das ist im § 3 Abschnitt 1 des 1. Bundesimmissionsschutzgesetzes detailliert geregelt. Zu Ihrer Information listen wir Ihnen hier einige zulässige Materialien einmal auszugsweise auf:

  • Neben Steinkohlen und Steinkohlenkoks, sind dies ebenso die so genannten "nicht pechgebundenen" Steinkohlenbriketts. Sicherlich werden Sie sich jetzt fragen, was unter dem Begriff  "pechgebunden" zu verstehen ist. Dieser Fachausdruck betrifft ein Verfahren, das zur Herstellung von Briketts verwendet wird. Beim Abbau von Steinkohle fällt so genannte "Feinkohle" an. Diese wird nun durch das Verpressen unter Hinzufügen von Pech oder/und Teer als Bindemittel zu Steinkohlebriketts verarbeitet. Hier handelt es sich also um die früher geläufige Herstellung von Steinkohlebriketts, bei denen Pech als Bindemittel verwandt wurde. Solcherart hergestellten Brennstoffe dürfen jedoch nun nicht mehr verwandt werden, denn sie müssen nun gerade "NICHT pechgebunden" sein!
  • Braunkohlenkoks, Braunkohlenbriketts sowie Braunkohlen sind ebenfalls zulässige Brennstoffe
  • Presslinge aus Brenntorf sowie Brenntorf können als Brennmaterialien eingesetzt werden
  • Grill Holzkohlenbriketts nach DIN EN 1860 sorgen beim Grillen im Sommer für Ihr saftiges Steak
  • Naturbelassenes stückiges Holz inklusive der anhaftenden Rinde, vor allem in Form von Hackschnitzeln und Scheitholz
  • Ebenso ist naturbelassenes, nicht stückiges Holz, beispielsweise als Sägemehl oder in Form von Spänen und Rinde erlaubt
  • Auch Presslinge aus naturbelassenem Holz können Sie verwenden, zum Beispiel als Holzbriketts nach DIN 51731
  • Holzpellets können Sie ebenfalls einsetzen, wenn sie den Anforderungen der DINplus Zertifizierung entsprechen

Diese Aufzählung, obwohl nicht vollständig, gibt Ihnen jedoch einen kleinen Überblick über die wichtigsten gesetzlich erlaubten Brennstoffe.

Zusammenfassung und Ausblick

Wenn Sie sich also für eine Feuerungsanlage zum Beispiel in Form eines unserer hochwertigen Kaminöfen, die wir Ihnen auf den Seiten unseres Shops unter www.ofen.edingershops.de offerieren, entscheiden, dann darf es beim Betrieb auf keinen Fall zu unzulässigen Emissionen, beispielsweise durch die Verunreinigung der Luft und das Produzieren von Gerüchen, kommen. Unter Geruchs-Emissionen fallen auch, wie schon erwähnt, Beeinträchtigungen und Belästigungen der Nachbarschaft sowie der gesamten Umgebung, da durch Feuerstätten häufig auch Gerüche hervorgerufen werden, die bei der Verbrennung von Brennstoffen als Rauchgase entstehen. Wir, von edingershops, empfehlen Ihnen daher immer, schon VOR Ihrem Kauf einer unserer Feuerungsanlagen Ihren Kaminkehrer zu konsultieren, der die Feuerstätte gemäß der Gesetzgebung auch zulassen wird. Denn jeder unserer Kaminöfen sollte immer von einem Experten installiert und dann vom Schornsteinfeger abgenommen und zugelassen werden. Wir raten Ihnen, immer alle Bescheinigungen und Dokumente Ihres Schornsteinfegers aufzuheben!

Schadstoffemissionen entstehen unter anderem dann, wenn Sie zum Beispiel feuchtes Holz verwenden, da so eine optimale Verbrennung nicht mehr möglich ist. Denn das hat, neben dem Sinken der Feuerraumtemperatur, die Bildung und Beschleunigung von Schwelgas- Emissionen mit geruchsträchtigen Materialien zur Folge. Auf diese Weise können, vor allem in der Anheizphase, in Ihrer Nachbarschaft Belästigungen auftreten. Wie wir schon ausführten, ist dies jedoch unzulässig. Denn bei der Verbrennung fester Brennstoffe, müssen sich die brennbaren Gase, die durch die hohe Einwirkung der Wärme aus dem Brennstoff entweichen, bei hohen Temperaturen zum Beispiel in Ihrem Kamin, mit der Luft in ausreichender Menge gut vermischen und vollkommen verbrennen können. Ist dies nicht der Fall, kann es zur so genannten "Glanzrußbildung" kommen, die wiederum zu einem Rußbrand im Schornstein führen könnte.

Diese unangenehmen Folgen können Sie durch richtige Bedienung Ihrer Feuerstätte unter peinlich genauer Beachtung der Nutzung zulässiger Brennstoffe leicht vermeiden. Natürlich ist es genauso wichtig, dass Sie beim Betrieb Ihres Kamins die Bedienungsanleitung des Herstellers sorgfältig beachten.

Das kompetente Team von edingershops ist auch in allen Belangen hinsichtlich der geeigneten, gesetzlich zugelassenen Brennstoffe zur Verwendung in unseren Kamin- und Kachelöfen sowie allen Heizeinsätzen immer Ihr kompetenter Ansprechpartner auf Augenhöhe. Neben den vielen Informationen für jedes unserer exzellenten Öfen ausschließlich namhafter Hersteller, finden Sie immer auch weiterführende, nützliche Auskünfte unter dem Button "Wichtige Hinweise". Auf diese Weise gut informiert, werden Sie weder auf Brennstoff- Angebote reinfallen, die den gesetzlichen Anforderungen der 1. BImSchV nicht genügen, noch Probleme mit dem Betrieb Ihrer Feuerstätte haben.

Haben Sie Fragen, Anregungen, Wünsche? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf während unserer Geschäftszeiten unter der Telefonnummer 09776 / 70 80 20, denn Ihr professioneller Ansprechpartner unseres ambitionierten edingershops Teams ist immer nur so weit entfernt, wie Ihr eigenes Telefon!


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