Geeignete Brennstoffe für Kaminöfen und die richtige Lagerung



Brennstoffe und Lagerung die besten Tipps:


Das Brennholz sollten Sie, nachdem Sie es zuvor gespaltet haben, mindestens 2 Jahre an einem trockenen Ort, beispielsweise in einem Kaminholzregal, lagern. Erst nach vollständiger Trocknung ist es zu empfehlen, das Material in geschlossenen Räumen ein zulagern. Dies ist deshalb so wichtig, da durch die fehlende Luftzirkulation in solchen Örtlichkeiten keine weitere Trocknung stattfinden kann und damit die Gefahr der Schimmelbildung besteht.

Die Notwendigkeit, ausschließlich hinreichend getrocknetes Holz zu verwenden, kann nicht genug betont werden. Bei Nichtbeachtung kommt es bei Inbetriebnahme des Kaminofens immer wieder zu Störungen.

Die stark verrußte Kaminofenscheibe und/oder das mit einer dicken Rußschicht überzogene Ofenrohr oder der besonders verrußte Schornstein sind charakteristische Merkmale für die Verwendung schlecht getrockneten Holzes. Selbst wenn sich das Material äußerlich trocken anfühlt und sogar Trocknungsrisse aufweist, kann dennoch die Restfeuchte im Inneren des Holzes noch ziemlich hoch sein.

Abgesehen von der erhöhten Rußentwicklung, hat diese auch einen negativen Effekt auf den Heizwert, da das Wasser im Inneren des Holzes ebenfalls aufgeheizt und verdampft wird. Auf diesem Wege geht ein großer Anteil der Energie verloren. Die Brennraumtemperatur wird natürlich so ebenfalls herabgesetzt und damit der chemische Reaktionsverlauf negativ beeinflusst.

Brennholz darf erst nach vollständiger Trocknung in abgeschlossene Lagerräume eingebracht werden! Durch die fehlende Luftzirkulation findet keine weitere Trocknung statt und es besteht die Gefahr der Schimmelbildung.

In diesem Zusammenhang sind sicherlich folgende Informationen besonders wertvoll für Sie:

Es werden immer wieder Mutmaßungen laut, dass Brennholz knapp werden könnte. Jedoch besagt eine vor kürzerer Zeit durchgeführte bundesweite Umfrage bei Forstämtern, dass dieses auf jeden Fall zu Genüge vorhanden ist. Die Nachricht ist vor allem auch deshalb wichtig, da Holz, im Vergleich zu Heizöl und anderen Brennstoffen, immer noch sehr preiswert ist. Interessant ist es, ebenso zu wissen, dass ein Raummeter Holz, je nach der Art des Holzes, den gleichen Heizwert besitzt, wie circa 150 bis 200 Liter Heizöl.

Angestellte Preisvergleiche demonstrieren, dass Sie, als Besitzer eines Kaminofens, für die gleiche, wohlige Wärme im besonders günstigen Fall nur dreißig Euro zu zahlen haben, im Gegensatz zu der erwähnten Menge des Heizöls, das Sie ungefähr 170 Euro kosten würde. Wenn Sie sich für einen unserer hochwertigen Kaminöfen entscheiden, dann fördern Sie darüber hinaus, wenn Sie Brennholz kaufen, gleichermaßen den Umbau der Wälder.

Holz wird nämlich keinesfalls knapp, da unsere Wälder wachsen. So werden in jedem Jahr ungefähr zwischen 75 und 85 Millionen Kubikmeter eingefahren. Der jährliche Zuwachs jedoch beträgt 120 Millionen Kubikmeter. Das bedeutet, dass Jahr für Jahr die Menge des Holzes um circa 40 Millionen Kubikmeter zunimmt. Wenn Sie also Brennholz aus Ihrer Region kaufen, helfen Sie sogar bei dem so wichtigen Umbau des Waldes mit und fördern damit das Entstehen artenreicher Mischwälder, die die Monokulturen aus Kiefern und Fichten ablösen. So begünstigen Sie eine größere Artenvielfalt und die geringere Anfälligkeit gegen Schädlinge und tragen damit zur biologischen Mannigfaltigkeit und Vitalität des Waldes bei. Da der Verkauf des Holzes - mit einem Anteil von über 90 Prozent - die wichtigste Einnahmequelle der Forstwirtschaft darstellt, sichern Sie mit Ihrem Kauf auch die Möglichkeit nachhaltiger Bewirtschaftung des Waldes.

Weitere Tipps für anheimelnde und behaglich warme Räume

Beachten Sie bei der Lagerung bitte, dass die Holzfeuchte unter 20 Prozent liegen muss, was einem Wassergehalt im Verhältnis zu dem Gewicht des trockenen Holzes von 20 Prozent entspricht. Geeignete, qualitativ hochwertige Holzfeuchte-Messgeräte finden Sie in unserem Ofen Shop. Bitte bedenken Sie auch, kein lackiertes oder beschichtetes Holz, Abfälle und Spanplatten zu verfeuern. Dies ist nicht erlaubt, da solches Material die Umwelt schädigt. Aber auch am Kaminofen können Schäden entstehen, beispielsweise an der Sichtscheibe, sowie durch Korrosion an den Metallteilen im Korpus. Daher empfehlen wir Ihnen, ausschließlich die in der Bedienungsanleitung aufgeführten zulässigen Brennstoffe zu verwenden.

Für einen reibungslosen Anzündungsprozess ist es förderlich, wenn Sie genug Anzündholz benutzen und die Hölzer dabei immer "kreuz und quer" auflegen, damit auch genug Luft die Flammen "nähren" kann. Schichten Sie stets mindestens zwei Holzscheite auf, und beachten Sie dabei bitte auch die maximale Füllmenge. Auf diese Weise geben sie die Strahlungswärme aneinander ab und sorgen damit, neben besseren Emissionswerten, für eine höhere Verbrennungstemperatur. Sollte es machbar sein, dann mischen Sie verschiedene Hölzer. Nadelholz (Weichholz) beispielsweise, heizt Ihren Kaminofen richtig an, während Buche oder Eiche (Hartholz) für eine längere Brenndauer sorgen.

Wenn Sie Braunkohlebriketts verfeuern, um die Glut über Nacht zu halten, dann reichern Sie diese mit genügend Kleinholz an, um ein Anglühen rundherum zu fördern. Bitte wickeln sie die Briketts auf keinen Fall in Zeitungspapier ein. Denn weder trockenes und erst recht nicht nasses Papier ist geeignet, da es zwar auf diese Weise länger glimmt aber unangenehmer riecht und auch wesentlich schlechter wärmt. Achten Sie auch immer auf die in der Bedienungsanleitung des Ofens angegebene Stellung bezüglich der Primär- und Sekundärluft.

Bei der Beherzigung dieser einfachen Ratschläge werden Sie sich immer an warmen, kuscheligen Räumen, und, bei der Nutzung von Holz, über günstige Heizkosten freuen können!


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